Mitteldeutsche Zeitung
23.Juli 2001

Stille Ukrainerin lässt lyrische Bilder für sich sprechen

In Halle lebende Künstlerin aus Kiew zeigt ihre Werke im Steintor-Casino

...Ihren Stil beschreibt die Künstlerin als „lyrisch“. So basiert ihr „Keller der Erinnerungen“ von 1999 auf einem Gedicht der russischen Dichterin Anna Achmatowa. Das in Mischtechnik gemalte Bild ist Fedorowas Interpretation dieser Lyrik.

Es offenbart „eine lebendige Pinselführung“, meint Ernst Werner Schulze, der die Ausstellungen im Steintor betreut.

Erinnerungen würden in ihren Werken eine große Rolle spielen, sagt die zierliche Frau. Meist kommen sie in Tempera-Farben zum Ausdruck. Das Bild „Moulin Rouge“ entstand bei einer kurzen Reise der Künstlerin nach Paris und zeigt die farbenfrohe Vergnügungsstätte. Davor sitzt eine traurig wirkende Frau in Schwarz. Ähnlich zweigeteilt scheint das Werk „Der Clown“ von 1998. Der blaue Harlekin steht mit seinem Schirm im Regen vor hallescher Kulisse und wirkt ebenfalls unglücklich. Die gelernte Buntglasfenstergestalterin selbst sieht freilich keinen allzu großen Zusammenhang zwischen sich und ihren Figuren:“Denn ich bin optimistischer Mensch.“

Mitteldeutsche Zeitung
17. September 2002

Seelenbrunnen gemalt

Schan des Kunstvereins im Opernhaus mit Malerei und Grafik

...neben Collagen und Zeichnungen farbkräftige, abstrakte Bilder nach dem Vorbild Chagalls zu sehen, dessen Farbigkeit sie liebt, den sie aber nicht kopiert.“Ich gehe meinen eigenen Weg“, betont die Künstlerin... ...“Das Thema Mitmenschlichkeit zieht sich durch ihre Werke“, erläutert Claus-Jürgen Kämmerer vom Vorstand des Halleschen Kunstvereins, der die Ausstellung organisiert hat. Die Bilder zeigen die emotionale Verbundenheit der Künstlerin zu ihren Objekten.

Mitteldeutsche Zeitung
1. Februar 2005

“Das sind talentierte Leute”

Schöpfkelle: Aquarellzirkel findet großen Anklang - Ausstellung läuft

Im Raum wird gemalt, und an der Wand hängen auch gleich die besten Ergebnisse von denen, die da malen. Das nennt man Glück - und normalerweise findet man dieses Nebeneinander von Arbeit und Präsentation auch nur in Atelier- Ausstellungen oder Werkstattgalerien.Doch wer wissen will, was man im Aquarellzirkel, der sich seit einem halben Jahr in der “Schöpfkelle”, dem Soziokulturzentrum der Silberhöhe trifft, schon alles kann - der braucht sich nur die aktuelle Schau im Hause anzuschauen. “Farbenspiel im Aquarell” lautet ihr Titel. Es sind zehn Kunstinteressierte Hallenser oberhalb der 40, die sich hier treffen. Angeleitet werden sie von einer professionellen Künstlerin, der aus Kiew stammenden Irina Fedorowa, die seit mehr als zehn Jahren in Halle lebt und arbeitet, und bereits mit wichtigen Ausstellungen, unter anderem in der Marktkirche und im Opernhaus, auf sich aufmerksam gemacht hat. Ihre Schützlinge anzuleiten, ist für sie reizvolle Aufgabe, denn - so die Künstlerin: “Aquarell ist durchaus eine schwierige Technik.” Freilich seien die Zirkelmitglieder der Sache gewachsen: “Das sind talentierte Leute”, bescheinigt ihnen die Chefin. Ihre Motive sind dabei höchst unterschiedlich. Einer, ein Kunsterzieher, betreibt hier quasi Weiterbildung, und eine andere Teilnehmerin - die Hobby-Autorin Ramona Linke - will ihre Technik verfeinern, um demnächst ihre eigenen Gedichte zu illustrieren...

Mitteldeutsche Zeitung
1.Februar 2006

Nahaufnahmen einer Meuterei?

Schau hallescher Künstler in der Kulturinsel macht Lust auf eine Inszenierung - Assoziationen als weites Feld

Ist dies das Rettungsboot, mit dem der tyrannische Kapitän der Bounty von seiner Mannschaft ist offene Meer ausgesetzt wurde?- Die aus Russland stammende hallesche Malerin Irina Fedorova hat zur Ausstellung eines der Bilder beigesteuert, die sich am stärksten am Thema und Anlass der Ausstellung orientieren: der wohl berühmtesten Meuterei der Seefahrtgeschichte.

Mitteldeutsche Zeitung
15.November 2006

Die Sterne der Heimat

Schau in Kulturinsel

... Wie richtige Sterne leuchten, zeigen ihren Kollegen dabei von allem die beiden aus Russland stammenden halleschen Malerinnen Suchra Gummelt und Irina Fedorova. Letztere hat bei ihrem schönen Bild “Katerstimmung” auch noch sozusagen das Sterne-Sehen thematisiert.Und wie von einem anderen Stern wirken “Mutter und Tochter” in Kittelschürzen die Knut Müller multimedial vor der Leuna-Kulisse postiert hat. Die Schau kann man vor den vor den Vorstellungen betrachten.

Amts Blatt
Halle/Saale 04.Juni 2008

Malerei bei “Halloren”

Ihren Stil beschreibt die Künstlerin Irina Fedorova als “lyrisch”. Die in Kiew geborene Malerin und Grafikerin lebt heute in Halle und präsentiert bis Sonnabend, den 5. Juli, im Halloren Galerie Café, Delitzscher Straße 70, in einer Personalausstellung ihre Interpretation von Gedichten der russischen Dichterin Anna Achmatowa. Dabei offenbar sie eine “lebendige Pinselführung”. Erinnerungen spielen in ihren Werken stets eine große Rolle.